HochSpannung – Abenteuer Technik

Spannende Workshops zum Thema Strom und Elektronik

Im Jahr 2012 etablierte sich dieses Bildungsprojekt mit der Firma Siemens AG als Hauptsponsor unter finanzieller Beteiligung der Bürgerstiftung.

Hier ein Auszug aus dem Bericht unseres Kooperationspartners, dem Institut für innovative Bildung e. V. in Bamberg, über den Verlauf des Projekts:

„Auch in diesem Jahr wurde in allen 7. Klassen der Erlanger Mittelschulen das Modellprojekt HochSpannung durchgeführt. Erneut konnten über 200 Kinder an dem technisch komplexen Projekt teilnehmen. Davon hatten über 60% einen Migrationshintergrund.

In diesem Jahr wurden die seit Jahren beliebte Boombox mit Bluetooth, Bluetooth-Kopfhörer und Minikühlschränke gebaut, so dass jedes Kind am Ende der Projektwoche ein funktionsfähiges und selbstgebautes Gerät mit nach Hause nehmen konnte.

Die Kinder waren von Beginn an für ihre Werkstücke selbst verantwortlich. Sie mussten die Gehäuse bauen, Lötarbeiten vornehmen, die Elektronik einbauen und alle Komponenten zusammenfügen. Besonders bei den Bluetooth-Kopfhörern war großes Fingerspitzengefühl gefragt, denn die Lötpunkte mussten winzig klein sein und die Arbeiten sehr genau passen. Doch trotz der unbekannten und komplexen Aufgaben konnten am Ende der Projektwoche alle stolz auf sich und ihre selbst gebauten Geräte sein.

Ziele der Projekte sind zum einen, den Kindern Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten zu vermitteln, ihnen einen Raum zum Ausprobieren und Experimentieren zur Verfügung zu stellen und sie über sich hinaus wachsen zu lassen; zum anderen dient das soziale Projekt auch der Berufsorientierung: die Kinder lernen unterschiedliche technische und handwerkliche Berufsfelder kennen und können sich für ihre eigene Berufswahl inspirieren lassen. Besonders die Mädchen machen hier Erfahrungen mit ihren Fähigkeiten im Handwerk und einige wechseln daraufhin auch den Berufsorientierungszweig hin zu Technik.

In den kommenden Jahren sollen die Projekte inhaltlich verstärkt mit Digitalisierung zu tun haben.“